Für ein Europa der Menschenrechte!

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die offene Gesellschaft

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September 2016. Mit Unterstützung von Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden, Kultureinrichtungen, Unternehmen und Prominenten ist Ende September die Initiative Offene Gesellschaft mit einem neuen Projekt gestartet: „365 Tage für die Offene Gesellschaft“.

Ein Jahr vor der Bundestagswahl ruft die Initiative alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, aktiv für ein offenes und demokratisches Deutschland einzutreten.

Ziel der Initiative ist es, der „schweigenden Mehrheit“ im Jahr vor der Bundestagswahl eine Stimme zu geben und eine positive Debatte über die Zukunft der offenen Gesellschaft zu führen. Die Initiative wird von Vertretern der Zivilgesellschaft aus allen Bereichen getragen. 100 Veranstaltungen sind bereits geplant, um Räume zur Debatte zu schaffen.

„Obwohl mehr als vier Fünftel der Wählerinnen und Wähler ihr Votum für Freiheit und Demokratie abgeben, gilt die ganze Aufmerksamkeit der Politik dem einen Fünftel, das eine offene Gesellschaft nicht will“, sagte der Sozialpsychologe und Mitinitiator Harald Welzer in Berlin. „Das wollen wir ändern.“

Mindestens 365 Aktionen sollen bis zur Wahl unter dem Dach der Offenen Gesellschaft in Deutschland stattfinden. Mitmachen kann jeder - Einzelpersonen genauso wie Kommunen, Vereine, Institutionen oder Unternehmen. Die Initiative bietet für alle Interessierten Unterstützung und Leitfäden für eigene Aktivitäten. Gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung wurde hierfür ein Förderprogramm ins Leben gerufen, bei dem bis zu 3.000 Euro für die eigene Idee beantragt werden können (www.bosch-stiftung.de/offenegesellschaft).

Alle Informationen zum Mitmachen unter: www.die-offene-gesellschaft.de.

 

MENSCHENKETTEN GEGEN RASSISMUS am 18./19. Juni 2016

Hand in Hand gegen Rassismus

Juni 2016. Zehntausende Unterstützerinnen und Unterstützer gingen am 18. und 19. Juni bundesweit auf die Straße und setzten gemeinsam ein weiteres Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt.

Bundesweite Menschenketten verbanden an diesem Sommerwochenende in Bochum, Berlin, Hamburg, Leipzig, München sowie an vielen anderen Orten in der Bundesrepublik Moscheen, Kirchen, Synagogen, soziale Einrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte, Museen, Theater und Rathäuser. Tausende Hände griffen ineinander und bildeten eine Kette von Schutz und Solidarität.

 

BUNDESWEITER AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS

März 2016. Unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus" traten viele Menschen am 19. März 2016 gemeinsam für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Deutschland und Europa ein.

Mit bundesweit insgesamt 150 Aktionen, von Infoständen, Flashmobs, bis hin zu Kundgebungen, bunt und kreativ, haben sich Bürgerinnen und Bürger dem Rassismus friedlich entgegengestellt.

Musik-Flashmob gegen Rassismus
1 Piano, 2.000 singende Menschen auf dem Mainzer Theaterplatz.

Für weitere Informationen:
www.hand-in-hand-gegen-rassismus.de

 

Aufruf für Solidarität und Humanität zum Nationalen Flüchtlingstag

BERLIN, 1.10.2015 - Zum Nationalen Flüchtlingstag am 2. Oktober starten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, Flüchtlingsinitiativen und Künstlern einen bundesweiten Aufruf. Dieser formuliert 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ein breit verankertes Selbstverständnis: Asyl ist ein Menschenrecht! Solidarität, Mitgefühl und Humanität gehören zu einem offenen, vielfältigen Deutschland und zu Europa.

„Die beteiligten Organisationen und Institutionen setzen sich zum Teil bereits seit Jahrzehnten für Flüchtlinge und gegen Rassismus ein. Solidarität und Humanität gehören zu den Grundpfeilern dieser Arbeit“, sagt Sara Fremberg, Sprecherin der Initiative ‚Für ein Europa der Menschenrechte‘. „Das ehrenamtliche Engagement der vergangenen Wochen, mit dem sich Menschen in Deutschland, aber auch Österreich und Ungarn für die Ankommenden eingesetzt haben, hat uns auf überwältigende Weise gezeigt, dass wir mit dieser Überzeugung nicht alleine sind. Vielmehr handeln wir im Konsens mit großen Teilen der Gesellschaft. Diese vielen Stimmen gilt es nun zu bündeln.“

„Europa definiert sich nicht nur über seine ökonomische Stärke und seine spezifische Topographie, sondern über gemeinsame Werte“, sagt die Schriftstellerin Tanja Dückers, Unterzeichnerin des Aufrufs bei der Bekanntmachung. „Als Berlinerin, die 21 Jahre mit einer Mauer vor der Nase aufgewachsen ist, wünsche ich mir kein Europa, in dem wieder neue Schlagbäume, Grenzen, Zäune und Mauern errichtet werden. Viele Menschen haben über lange Zeit für ein freies Europa gekämpft, viele sind dafür gestorben - eine leichte Errungenschaft war dieses offene Europa nicht. Wir dürfen es jetzt angesichts der sich stellenden Herausforderungen nicht aufs Spiel setzen.“

„Angesichts der rassistischen Gewalt gegen Schutzsuchende und rechtsextremen Populismus wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Das große Engagement für Flüchtlinge in den vergangenen Wochen hat gezeigt, dass wir hier einen breiten Konsens in der Gesellschaft haben. Jetzt geht es um die schnelle Integration von Flüchtlingen in gute Arbeit und Ausbildung. Dabei sind menschengerechte Arbeitsbedingungen und Mindestlohnstandards unverzichtbar“, sagt Annelie Buntenbach, Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Sara Fremberg, c/o „Europa der Menschenrechte“, Zinnowitzer Straße 8, 10115 Berlin.
Tel.: 0176-749 82 81 6
Email: info@europa-der-menschenrechte.org